Ausflug mit Frauen am 20. September 2015

Am Bettag 2015 war es wieder so weit, die Mitglieder der Männerriege gingen mit ihren Frauen auf Reisen. Frühmorgens bestiegen die Teilnehmer in Itschnach und Küsnacht den Reisecar von Müller Reisen Erlenbach. Dank der frühen Stunde war der Verkehr nach Zürich und später Richtung Bern noch relativ gering. Nach einer regnerischen Nacht schien Petrus gute Laune zu haben und es klarte auf. Je weiter die Reise führte, desto mehr zeigten sich blaue Lücken am Morgenhimmel.
Vorbei an Bern und Thun führte unsere Reise ins idyllische Stockental nach Pohlern. Dort tauchte völlig überraschend plötzlich ein wunderschönes Haus mit einem schönen Garten auf. Hier war unser erster Halt geplant. Das uralte und unter Heimatschutz stehende Säumerhaus wurde von einem Zimmermann im Stil des 18. Jahrhunderts originalgetreu umgebaut. Es ist nun ein gemütlicher Landgasthof mit verschiedenen Gast- und Bankettstuben.

Auf der überdachten Eingangsterrasse wartete auf die Gäste ein sehr reichhaltiger Brunch mit allem was das Herz begehrt. Es fehlte an nichts mit kalten und warmen Speisen und vielen Leckereien. Den krönenden Abschluss bildete ein äusserst vielseitiges Dessertbuffet mit Kuchen, Cremen und Eis.
Anfang Nachmittag fuhren wir nach Erlenbach im Simmental. Ziel war die Talstation der Seilbahn auf das Stockhorn. Einige Teilnehmer unterbrachen ihre Bergfahrt bei der Mittelstation für einen Spaziergang um den Hinterstockensee. Aber auch die direkte Weiterfahrt zur Bergstation hatte ihren Reiz. Zwei Unentwegte erklommen das Stockhorn von der Mittelstation aus zu Fuss.
Die Aussicht vom 2‘190 Meter hohen Stockhorngipfel war grossartig und am Bettag gab der Hochnebel immer wieder den Blick auf das Panorama der Berner Viertausender Eiger, Mönch, Jungfrau usw. frei. Eine spezielle Attraktion auf dem Stockhorn ist eine aus dem Fels ragende, rollstuhlgängige Panorama-Aussichtsplattform. Sie wurde 2013 gebaut ist durch einen dafür erstellten Tunnel erreichbar. Die Plattform bietet den Gästen eine 240-Grad-Aussicht und erlaubt durch einen Gitterrost oder eine darin eingelassene Glasplatte einen Blick in die 400 Meter tiefer gelegene Landschaft.
Nach einem kleinen Zvieri hiess es Abschied nehmen vom Stockhorn. Der Chauffeur wählte für die Rückreise die Route entlang dem Thuner- und dem Brienzersee, den Brünigpass und Luzern. Wohlbehalten traf die Reisegruppe ohne Stau nach einem erlebnisreichen Tag am frühen Abend in Küsnacht ein. Ein grosses Dankeschön geht an Reisemarschall Roland Bittlingmaier, der einmal mehr eine interessante und überraschende Reise organisiert hat.

Hans Blarer